DL4OCH Amateurfunk und Elektronik

Juni 14, 2016

Wir bauen uns ein DMR Relais

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 8:38 pm

In meinem anderen Beitrag hatte ich es ja schon angedroht, ich bastele mir ein DMR-Relais.

Nun, die Bastelstunde ist längst vorbei, DB0EIG ist ein vollwertiges Multimode-Relais geworden. Um den Wahnsinn zu entgehen, mir einfach ein Hytera-Relais zu kaufen, bin ich den steinigen Weg gegangen und habe mich für die MMDVM-Software entschieden.

MMDVM ist eine fortschreitende Entwicklung von G4KLX und basiert auf einem einfachen Computer für die Kommunikation über LAN und USB und einem Arduino Due mit einem passenden Shield.

Die Software ist in fortschreitender Entwicklung, gerade wird daran gearbeitet, das Wires-X Protokoll komplett zu adaptieren. Damit geht dann in Zukunft auch C4FM, also das als Yaesu System Fusion bekannte System. Meine ersten Versuche konnten schon schöne Verbindungen mit VK4TUX über meinen Repeater ermöglichen, die Wahl anderer Gateways ist nur eine Frage der Zeit.

Auf der DMR-Seite ist es schon wesentlich ausgereifter. Mittels eines TCXOs komme ich auf ein BER im Idealfall von 0%, sonst liege ich aber immer unter 1.5%.

Sende- und Empfangsseitig habe ich mich für Motorola GM360-Geräte entschieden. Diese arbeiten absolut stabil, haben die notwendigen Schnittstellen und die richtigen Filter. Versuche anderer mit GM1200 Geräten, die es zur Zeit extrem preisgünstig gibt, sind alle gescheitert.

Fehlt nur noch die Entscheidung, in welches digitale Netz man sein Relais einbinden möchte. Hier war die Entscheidung einfach und klar: Brandmeister !. Brandmeister bietet eindeutig die beste Audio-Qualität und die Möglichkeit, andere digitale Betriebsarten zu verbinden. So sind nette QSOs mit einem DMR-Gerät über die entsprechenden Talkgroups mit Yaesu System Fusion und D-Star jederzeit möglich. Oder einfach mit anderen Worten: Egal welche digitale Betriebsart dein Gerät kann, du bleibst verbunden.

DB0EIG ist jetzt im Regelbetrieb, die analoge Komponente wird noch etwas bestehen bleiben, Echolink wird aber auf die Dauer abgeschaltet. Es macht einfach keinen Sinn, connected zu werden um dann wieder einen disconnect ohne CQ-Ruf zu bekommen.

Weiteres wird kommen, es ist eine fortlaufende Entwicklung von der mein Relais profitiert und „State-of-the-Art“-Amaterfunk in meinem kleinen Einzugsbereich liefert.

vy73 de Wilm,
DL4OCH

April 19, 2016

Ich mache mal was neues… DMR ?

Filed under: Bauprojekte,DMR — DL4OCH @ 11:17 pm

Es sind wirklich alle in meiner Region auf dem DMR-Hype. Was nun tun, wenn man ein Sysop von einem 4-User Relais ist? Ignorieren, tolerieren, adaptieren ?

Nee, adapterieren werden ich nicht. Ich werde mir keine schweineteure Kiste von Hysterica oder Motobrötchen kaufen, ich stricke mir da mal mein eigenes Ding. Das war damals mit DB0EIG und SvxLink schon so und so wird es wieder sein.

Klaro, sowohl TX, als auch RX haben besondere Anforderungen bei digitalem Funk. D-Star ist da noch gnädigt, aber DMR ist wirklich eine andere Nummer. Die beliebten Moto 1200er Geräte scheiden da leider aus. Also die GM-3xx Serie. Die gibt es billig in der Bucht, progammieren kann man die auch unter Windows 10, also kein Problem.

Die Geräte sind da, die Software ist schon im Reverse-Engineering und die Hardware ist sowohl aus China, als auch aus Kanada im Zulauf.

Wenn alles zusammen läuft, wird DB0EIG die folgenden Betriebsarten und Funktionen haben:

– Analog:
– Sprache mit 12.5 kHz und einem Subaudio von 136.5 Hz
– Unwettermeldungen des DWD
– Echolink

– Digital:
– DMR mit Anbindung an den Brandmaster-Server
– D-Star
– C4FM

 

D-Star ist eine Option und wird vielleicht nie in Betrieb gehen. Da ich ein C4FM-Funkgerät habe, wird C4FM garantiert parallel laufen.

Dass sich die analogen Freunde nicht gestört fühlen, wird der Subaudio-Ton nur ausgestrahlt, wenn auch eine analoge Sendung erfolgt.

 

Damit wisst Ihr, was mich in den nächsten Monaten am Hobby fesselt. Bilder von den Arbeiten kommen, wenn es auch etwas gibt, was zu dokumentieren ist.

 

vy73 de Wilm,

DL4OCH

 

Update 21.04.16:
Mein zweites Gm360 ist eingetroffen. Vom Gehäuse nicht mehr toll, aber technisch OK. Warten wir auf die fehlende Hardware und dann geht es wieder um Code in CC. Nicht mehr, nicht weniger. SvxLink ist schon angepasst.

vy73 de Wilm,

DL4OCH

 

22.05.2016, Update:

Es ist geschehen, DB0EIG besteht seit einigen Tagen nicht mehr in der alten Form. Die Funkgeräte, ein altes Icom IC-48E und ein FT50 wurden gegen 2 Motorola GM360 ausgetauscht. Die alte SvxLink-Raspberry-Geschichte läuft weiter, wird aber durch eine Relaisbox um ein MMDVM mit einem eigenen Raspberry Pi 3 und einem Arduino Due erweitert. Heute konnten die ersten QSOs mit VK in YSF (C4FM) geführt werden. Die Fehlerrate war verschwindend gering.
Konnte man früher das Relais gerade mal aus 10km arbeiten, sehe ich schon die ersten Kontakte im Dashboard aus mehr als 25km Entfernung. Nicht schlecht für ein Relais, dass sich mitten in einem Ort befindet und nicht in einer exponierten Lage.

 

Mehr auf DB0EIG.de

 

vy 73 de Wilm,
DL4OCH

August 15, 2015

Ich bin dann mal weg…

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 5:36 pm

Sommerzeit ist Urlaubszeit…

Das betrifft natürlich auch meine Familie und mich. Ich bin bis zum Ende des Monats aus SV5 (Rhodos) QRV.
Es wird keinen festen Funkbetrieb geben, also reiner Urlaubsfunk auf den oberen Bändern, diesmal wohl in den digitalen Betriebsarten.

vy 73 de Wilm,
DL4OCH

April 7, 2015

Ein 100W Dummyload bis 150 MHz

Filed under: Bauprojekte — Schlagwörter: , — DL4OCH @ 10:35 pm

Dummy_aussen

Angeregt von der Bastellaune meines OVs, habe ich mich mal daran gemacht, ein einfaches Dummyload für die Kurzwelle mit 100 Watt Belastbarkeit und einem -30dB Messausgang zu entwerfen.
Bis auf die Eingangs-Widerstände aus dem Hause Isabellenhütte besteht alles andere aus Altteilen aus der Bastelkiste. Das Gehäuse besteht aus Resten von TNC-Gehäusen, die Kühlkörper waren auch noch über.

Dummyload

Kernstück der Schaltung sind 2 Hochlastwiderstände mit jeweils 100 Ohm, die am Eingang parallel geschaltet sind. Zur besseren Wärmeabfuhr sind diese direkt mit dem Kühlkörper verschraubt. Man erkennt sie im Bild 2 recht bei der N-Buchse. Gefolgt ist eine Kette von 11 Stück 68 Ohm Leistungswiderständen mit jeweils 5 Watt. Diese lagen in meiner Bastelkiste noch herum und ergeben aufgrund der Bauteiltoleranz recht genau die geforderten 770 Ohm. Links in Bild 2 erkennt man eine kleine Lochrasterplatine. Hier sind 2 SMD-Widerstände á 100 Ohm parallel geschaltet um eine Ausgangsimpedanz von 50 Ohm zu erhalten.

Dummy_innenBild2

Ich ging eigentlich davon aus, dass die 68 Ohm Widerstände eine so hohe Induktivität haben, dass eventuell noch nicht einmal die komplette Kurzwelle am Messausgang halbwegs die gleiche Auskopplung hat, aber ich wurde eines besseren belehrt. Von vorn herein war klar, dass aufgrund der Bauform die Widerstände von Isabellenhütte eine obere Grenze von 150 MHz erzwingen. Dies wurde auch bestätigt.

Bei der Messung der Restwelligkeit am Eingang liegt diese bei 50 MHz noch unter einem VSWR von 1,1:1 und steigt bei 145 MHz nicht über 1,4. Somit kann man das Dummyload auch bedingt auf 2m einsetzen, auf 70cm geht allerdings nichts mehr.

swr in

Wie erwartet sieht die Anpassung an der -30dB-Auskopplung entsprechend besser aus, da hier SMD-Widerstände direkt an die BNC-Buchse gelötet wurden:

swr out

Am interessantesten ist aber die relative Linearität der Auskopplung über einen doch recht weiteren Frequenzbereich. Hierdurch lassen sich recht genau Rückschlüsse auf das eingespeiste Signal machen. Bis 50 MHz liegt  die Toleranz bei 0.05 dB bei einer Gesamtabweichung von 0.2 dB. Selbst bei 145 MHz ist mit einer Auskopplung von -29.53dB noch ausreichend Genauigkeit vorhanden.

attn

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf die Anschaffung der Hochlast-Widerstände beim Funkamateur zu insgesamt 22.40€ (Bauteil: 100R-100W).

______________________________________________________________________

Die folgenden Daten sollen für das Finden der richtigen Widerstände für den -30dB-Abzweig dienen:

Spannung/Strom an der kompletten Auskoppelkette bei 100 Watt: 68,629V / 0,0837A

Je nach Wahl des Widerstandes muss dieser die folgende Leistung aushalten:

(68,629V / 820  ) * Wert des Widerstandes  = Spannung am Widerstand (Ur)
Ur * 0,0837A = Pr (Leistung am Widerstand in Watt)

 

Die 2 Abschluss-Widerstände des -30dB Ausgangs müssen jeweils 175mW aushalten.

Drahtwiderstände scheiden aufgrund ihrer hohen Induktivität aus. Metallschicht/Film, oder Kohleschichtwiderstände sind möglich.

vy73 de Wilm,
DL4OCH

 

 

 

 

April 1, 2015

Messungen am Wouxun KG-UV8D

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 10:54 am

Wouxun KG-UV8D

Vorwort:

Gereizt hat mich dieses Wunderwerk chinesischer Handwerkskunst schon länger. Farbdisplay, ein echter zweiter Empfänger, ein funktionierendes Squelch und endlich mal eine NF-Lautstärke, dass man sich nicht das Gerät gleich ans Ohr halten muss.

Ob die inneren Werte dem entsprechen, was man erwartet, das überlasse ich mal wieder ganz und gar dem Leser. Ich bin zumindest mit den Gerät mehr als zufrieden. Mich verblüffte schon immer die schneidende NF-Widergabe. Sollten meine Messwerte, ich habe sie 3 mal wiederholt, stimmen, dann ist es Rätsels Lösung einfach: Bei 8,9 KHz RX-Bandbreite muss die NF bei Spitzenhub einfach anecken. Die Programmierung des Geräts ist ein mittelprächtiges Grauen, man kann aber weiterhin das Programmierkabel der Baofeng-Geräte verwenden. Hier sind die Chinesen untereinander kompatibel. Dies gilt allerdings nicht für die Antennen. Wie andere Hersteller auch, wird hier eine echte SMA-Buchse verwendet.

Messungen:

1. Nebenwellenabstand 2m, kleine Leistung:

uv8d_144_low

 

2.  Nebenwellenabstand 2m, große Leistung:

uv8d_144_high

 

3. Nebenwellenabstand 70cm, kleine Leistung:

uv8d_435_low

4. Nebenwellenabstand 70cm, große Leistung:

uv8d_435_high

5. Sendeleistung:

145 MHz low 1,49 W
145 MHz high 5,43 W
435 MHz low 1,35 W
435 MHz high 4,62 W

 

6. Hub:

FM 4,15 kHz
FM-N 2,70 kHz

 

7. Eingangsempfindlichkeit:

145 MHz FM 20dB SINAD -121,5 dBm
435 MHz FM 20dB SINAD -121,2 dBm

 

8. Empfängerbandbreite:

8,9 kHz -0,25 kHz  (kaum zu glauben, aber 3 mal gemessen)

 

Messungen am UV5R Plus

Filed under: Bauprojekte — DL4OCH @ 9:50 am

Heute musste mein altes Baofeng UV5R-Plus für Messungen herhalten. Wie immer kommentiere ich die Messwerte nicht, sondern lasse jedem selbst seine eigenen Schlüsse zu.
Man sollte aber beachten, dass die Nebenwellen an einem Messplatz gemessen wurden. Wie sich die Abstrahlung mit der mitgelieferten Antenne verhält, kann ich leider nicht messen.

 

1. Nebenwellenunterdrückung 2m low-power

uv5r_plus_2m_high

2. Nebenwellenunterdrückung 2m high-power

uv5r_plus_2m_high

 

3. Nebenwellenunterdrückung 70cm low-power

uv5r_plus_70cm_low

 

4. Nebenwellenunterdrückung 70cm high-power

uv5r_plus_70cm_high

 

5. Ausgangsleistung:

144 MHz low 1,44 W
144 MHz high 5,28 W
435 MHz low 1,81 W
435 MHz high 4,98 W

6.

RX Bandbreite ( Stellung W/N egal) 18,7 kHz – 1,15 KHz

7. Empfangsleistung

144 MHz FM ( 20 dB SINAD ) -120,2 dBm
435 MHz FM ( 20 dB SINAD ) -119,5 dBm

8. Modulation:

FM-Wide Hub 5,10 kHz
FM-Narrow Hub 2,61 kHz

Messgeräte:

R&S CMT 52
Tektronix 2710
Rigol DSA815-TG

Messungen am Baofeng GT3-Mark II

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 9:37 am

Um es vorweg zu nehmen, ich bin mit meinem Baofeng UV-5R Plus voll und ganz zufrieden, abgehen von den Unzulänglichkeiten, die man in dieser Preisklasse erwarten kann. Ein S-Meter gibt es nicht wirklich und die Einstellung des Squelch ist egal. Alles zwischen Stufe 1 bis 9 ist eine Rauschsperre gleichen Pegels. Die Haptik, aufgrund des eckigen Gehäuses ist gewöhnungsbedürftig, aber für 30 Euro kann man auch nicht viel mehr erwarten.

Groß als echter Weiterentwicklung in dieser Geräteklasse wurde das GT3-Mark II angepriesen. Zugegeben, der Empfänger klingt wesentlich runder und auch die Modulation ist nicht mehr so „dünn“ wie bei seinem Vorgänger. Der Empfänger scheint auch empfindlicher zu sein. Leider gilt dies auch für jegliche Telemetriesignale im 433MHz-Band. Diese lassen bei jedem Datentelegramm die Rauschsperre öffnen. Dumm, wenn man eine Wetterstation in Betrieb hat und im 30 Sekundentakt berieselt wird.

Das war auch der Grund, warum ich mein GT-3 Mark II an den Messplatz gehangen habe. Messungen der Squelch-Schwellen habe ich mir erspart, da schon sendeseitig einiges nicht passt. Ein Funkgerät soll eine Unterdrückung von Nebenwellen von 60dB haben. Dieser Wert wird leider fast nie erreicht. Ein weiteres Problem ist die Empfangsbandbreite: Sie beträgt 13 kHz, egal ob FM, oder FM-N gewählt wird. Das passt zwar wunderbar für die neueren Schmalband-Relais, aber die alten 25kHz-Relais lassen den Klirrfaktor in die Höhe schnellen.

Ich gebe weder eine Empfehlung, noch rate ich von dem Gerät ab. Hier sollte sich jeder selbst Gedanken machen.

Messdatum:        29.09.2014
Messmittel:        R&S CMT52 Funkmessplatz
Tektronix 2710 Spektrum-Analyser
Rigol DSA815-TG

 

UUT:                     Baofeng GT3-Mark II #28020901GT303122

I. Messung der Nebenaussendungen

I.I. 144 MHz low-power

gt3_144_low

 

I.II. 144 MHz high power

gt3_144_high

I.III 435 MHz low-power

gt3_70cm_low

I.IV. 435 MHz high-power

gt3_70cm_high

 

II. Messung des Hubs (Soll: 2.5 kHz für NFM und 5 kHz für FM)

Band Mod. Hub
145 MHz FM 4,93 kHz
145 MHz N-FM 2,44 kHz
435 MHz FM 5,54 kHz
435 MHz N-FM 2,62 kHz

III. Messung dem Empfangsbandbreite. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen N-FM und FM:

13 kHz Bandbreite -0,7 kHz Versatz

IV.: Messung des Klirrfaktors bei Empfang:

Hub Klirrfaktor
2,5 kHz 1,35%
5,0 kHz 2,28%

V.: Messung der Eingangsempfindlichkeit für 20 dB SINAD

Band Pegel
145 MHz -120,9 dBm
435 MHz -122,0 dBm

 

 

(C)2015 DL4OCH

Februar 23, 2015

Dorji DRA-818V

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 11:54 pm

Die kleinen Module sind ja gerade in fast allen Amateurfunkzeitschriften zu finden. Eigenlich ein tolles Ding. Da hast Du etwas kleines in der Hand, wo du direkt ein Funkgerät raus bauen kannst. Interessant war die Senderseite für mich eigentlich nicht, ich dachte da eher an einen super APRS-Empfänger zum wirklich kleinen Preis. Einmal mit einem Arduino programmiert, behält das Ding sogar seine Einstellungen. Also nichts wie ran um ein APRS i-Gate zu bauen. Ein paar Versuche, regionale Relais zu empfangen verliefen eigentlich super. Nur war da manchmal irgendein anderes Signal. Egal, nicht irre machen, also auf 144.800 MHz abstimmen. Da läuft ja APRS. Das stimmt vielleicht in der Realität, aber der Empfänger ist so spiegelfrequenzfest, wie ein Spiegelei im freien Flug auf eine Fakirmatte.

Ich empfange regionale Radiosender, super verkratzt aufgrund der Bandbreite, aber APRS-Signale kommen einfach nicht mehr durch.

Die Module sind also auch für den Empfang wirklich nur mit einem guten Filter zu verwenden, denn am Messplatz ist die Performance nicht von schlechten Eltern. Sobald das Modul an eine ausgewachsene Antenne gerät, geht das schief.

Der nächste Schritt wird also ein Bandpass sein, um die Spiegelfrequenzen zu unterdrücken.

Ein weiteres Problem wird die Implementation in mein Relais sein. Diese Module gibt es auch für 70cm. Es ist eigentlich an der Zeit ein altes FT-50R aus dem Rennen zu bringen, aber da kommt schon das nächste Problem: Die Module haben intern einen Hochpass um Frequenzen unter 300 Hz zu unterdrücken. Dies würde bedeuten, dass ich CTCSS nur noch per Hardware vom Modul aus machen kann. Damit würde 1750Hz heraus fallen. Das macht das Leben mal wieder schwerer. Ich hoffe mal, das wenigstens noch Bruchteile von 136.5Hz durchkommen, denn dann könnte SvxLink weiter die Auswertung schaffen.

Wir werden sehen, denn dieses Modul ist auch schon auf der Reise.

vy73 de Wilm,
DL4OCH

Nachtrag vom 01.03.15:

Heute wollte ich mal testen, ob überhaupt ein brauchbaren APRS-Signal empfangen werden kann. Irgendwie ist die Bandbreite dieser Module im Empfang doch geringer, als angegeben. 25 kHz, wie man es für APRS braucht, macht mein Modul jedenfalls nicht.
Nur empfangen habe ich heute irgenwie nichts. Da ich den Sketch für den Arduino nicht abgespeichert habe, musste ich mal mal ansehen, was denn überhaupt an das Modul seriell übergeben wird.

Glücklicherweise kann mein DSO auch das serielle Protokoll lesen. Sonst hätte ich erst wieder einen TTL-RS232-Konverter von irgendeinem Gerät missbrauchen müssen…

DS2_QuickPrint6

Und da findet sich schon der Fehler… Nein, nicht hier im Anfang des Befehls, sondern etwas weiter hinten. Zwar ist die TX-Frequenz noch auf 144.800, jedoch ist die RX-Frequenz auf 145.725 MHz. Da habe ich wohl bei den letzten Tests der YL-Runde auf dem Bocksberg zugehört. Das funktionierte zumindest.

Die komplette Befehlssequenz lautet:

AT+DMOSETGROUP=1,144.8000,145.7250,0000,1,0000 (CR)(LF)
AT+SETFILTER=0,0,0(CR)(LF)
AT+SETVOLUME=3(CR)(LF)

Also doch wieder den Sketch neu schreiben und diesmal speichern. Sind ja nur ein paar Zeilen.

t.b.c.

Februar 19, 2015

2015, das Jahr der Schaltsekunde

Filed under: Bauprojekte,Zeitnormale — DL4OCH @ 11:21 pm

Hallo Zeitgenauigkeitsverrückte!

Es ist in diesem endlich mal wieder so weit!

Am 30. Juni haben wir wieder eine besondere Uhrzeit: 23.59.60h

Dies ist notwendig, um den fortlaufenden Fehler unserer Uhrzeit zu kompensieren. Glücklich die jenigen, die noch über einen älteren GPS/GLONASS-Empfänger verfügen. Denn die können die Schaltsekunde noch anzeigen. Neuere Kisten leider nicht mehr. Ich würde mich schon jetzt über Bilder von Lesern freuen, die die Schaltsekunde mit mir teilen. Ich persönlich freue mich schon auf die seltene 60te Sekunde.

 

vy 73 de Wilm,
DL4OCH

Februar 15, 2015

Wenn das Blog nicht mehr rockt

Filed under: Uncategorized — DL4OCH @ 11:39 pm

So jung das Blog auch sein mag, es ist warscheinlich doch nicht die richtige Lösung für meine technischen Artikel!

Ich bestehe ja auch aus mehr als nur Zeitnormalen; Nein, ich bin auch ein aktiver DXer. Schreibe ich also jetzt etwas über das Chaos um K1N, dann schiebe ich wieder wichtige Artikel um ein Frequenznormal weiter nach unten. Es verschwindet mit der Zeit in irgendwelchen Archiven, die wirklich niemand mehr finden kann. Auch kann ich ein Projekt nicht in Unterprojekte untergliedern. So habe selbst ich als Autor schon meine Probleme, die Display-Erweiterung einem Projekt zuordnen zu können.

Damit soll jetzt Schluss sein. Ich werde das Blog einstellen und auf ein CMS umstellen.

Das bedeutet zwar, dass das Blog sicherlich ein paar Tage nicht erreichbar ist, aber dann wird es eine Webseite geben, die übersichtlicher ist. Also sicherlich kein Schritt zurück, aber mal wieder ein Haufen Arbeit,

Übrigends gibt es schon wieder ein neues Projekt: Ein automatischer Antennenumschalter für Icom-Funkgeräte. Damit sollte die Antennenwahl für einen Remote-Betrieb endlich möglich sein. Und ja, da steckt wieder ein kleiner Arduino-Clone für weniger als 10 Euro drin. Amateurfunk muss nicht immer teuer sein.

LG es vy73 de Wilm,
DL4OCH

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